Was ist der Healing March?

Zusammenkommen
Belastende Gefühle von früher und heute lösen
Mechanismen der Trennung durchschauen
Sich für Liebe und Weisheit entscheiden

Bettina, Sue und Lisa in Dachau

Der Healing March…
entstand 2017, als Bettina in Tara Mandala, Colorado zum ersten Mal Sue Garn aus Tel Aviv traf. Im August 2017 machten Lisa Svensson, Sue und Bettina die erste Praxis im ehemaligen KZ. Es war erleichternd, befreiend, inspirierend – anders als man es sich vielleicht vorstellt…

Von Dachau aus erinnern 20 Mahnmale an den Weg, den die KZ-Insassen 1945 kurz vor der Befreiung gehen mussten. An dieser Linie entlang, dem so genannten Todesmarsch, führen wir den Healing March durch: Austausch, Gehmeditation von einem zum nächsten Mahnmal, dort stille Meditation in individueller Form.

Mahnmal Pasing 001

– übrigens auf Wunsch und mit dem Segen von Lama Tsültrim Allione.

Sie sagt zum Healing March:
Die Chödpraxis wurde traditionell an Orten geübt, die tibetisch „Nyensa“ heißen, negative Orte, zum Beispiel Friedhöfe und andere Orte, vor denen die Leute Angst hatten. Die Zielsetzung ist, Angst hochzubringen, um ihr zu begegnen, sodann den Körper im Angesicht der Angst darzubringen und auf diese Weise einen Durchbruch in die Freiheit zu ermöglichen. Außerdem ist die Chödpraxis an furchterregenden Orten ein Dienst an den Geistern der Verstorbenen. Man bringt ihnen Liebe und Mitgefühl entgegen, und sie können von erfahrenen Übenden auch befreit werden. Mein Gefühl ist, dass die KZ-Orte in Deutschland und Polen wie Leichenstätten sind. Wenn Übende dort ihrer eigenen Furcht mit Liebe und Mitgefühl begegnen, kann das sehr kraftvoll sein, sowohl für die Verstorbenen als auch für die Chöd-Übenden.

Wie läuft es ab?

  • zu Beginn Meditation über Bodhicitta für Motivation und Schutz
  • Achtsames Sprechen und Zuhören – Gelegenheit, Gefühlen zum Thema Holocaust und zu heutigen Themen der Trennung Raum zu geben
  • Gehmeditation von einem Mahnmal zum nächsten
  • Stille Praxis in eigener Form- möglich ist z. B. stilles Chöd, Tonglen, Atempraxis, stilles Gebet.

Der Healing March ist für alle geeignet, die Ballast von früher und heute transformieren möchten und sich mit irgendeiner Form von Meditation einigermaßen stabil fühlen.
Beitrag: Dana = freiwillige Spende, geht zu 100% an Workshop-Projekte des Healing March.


Unsere nächsten Termine: Sa 21.09. und Sa 12.10..
jeweils vormittags 10:30 – ca 13 Uhr.
Treffpunkt-Info bei Anmeldung

Healing March – Übungstag am 24.11.2019
„Ein gelebter Beitrag zum Frieden“
mit Andrea Zumbrägel (Würzburg) und Bettina Höldrich
in München, 10-18 Uhr
Heute wie früher haben Gruppen Schattenseiten unbewusst ausgedrückt, indem sie andere verurteilen.
Wie gehen wir damit um?
Beim „Nähren der eigenen Dämonen“ wenden wir uns diesmal den kollektiven Themen zu, die uns beschäftigen.
Der Council mit Andrea, achtsames Sprechen und Zuören im Kreis, verbindet und integriert unsere Erfahrungen.
Anmeldung für diesen Tag bis spätestens Sonntag, 17.11. Danke.
Kursgebühr: Dana = freiwillige Spende nach eigenem Ermessen (empfohlen € 60,- bis 120,-).
Wir laden dich herzlich ein zu diesem besonderen Übungstag!

Wir bitten um Anmeldung  für die Events unter
healing-march@gmx.de