Wer sind wir?

Bettina Höldrich, Sue Garn, Andrea Zumbrägel

Bettina und Günther Höldrich

Bettina Höldrich

 Ich hab doch nichts mit der Nazizeit zu tun!“ Doch mit Sue in der Gedenkstätte Dachau, fand ich mich auf einmal innerlich in der Täterrolle wieder…

Es scheint ein kollektives Bewusstsein zu existieren, in dem Schuldgefühle sind. Bei unseren transformierenden Übungen fiel etwas von mir ab, eine Schwere, die ich für normal gehalten hatte weil sie immer da gewesen war. Durch den Healing March konnte ich einen Unterschied spüren, Erleichterung und Freude.

Es wäre wirklich toll, wenn mehr Menschen Lust bekommen, das einmal auszuprobieren.“

Bettina Höldrich,  München. Sie baut gerne Brücken:

Von einer Kultur zur anderen – seit 30 Jahren Kursleiterin in Deutsch als Fremdsprache.

Von einem Menschen zum anderen – zusammen mit ihrem Mann gibt sie Kurse zum Thema Achtsamkeit und Beziehung.

Vom Chaos im Alltag zur Achtsamkeit – MBSR-Lehrerin, Lehrautorisierung von Ursula Lyon (Vipassana).

Von der Vergangenheit in die Zukunft: Praxisgruppe „Healing March“ an den Mahnmalen von Dachau auf Wunsch von Lama Tsültrim Allione.

 

Nachdem sie Sue getroffen hat, hat Bettina den Healing March initiiert.

Auch auf Wunsch ihrer tibetisch-buddhistischen Lehrerin Lama Tsültrim Allione aus Tara Mandala.

Zur Website von Bettina und Günther Höldrich

Zur Website von Lama Tsültrim Allione – Tara Mandala, Colorado

Zu Tara Mandala im deutschsprachigen Raum: TaraMandala.DE

 

Foto Sue

Sue Garn

„Wir leiden alle an unserer Vergangenheit. Ich glaube, wir brauchen es, Mitgefühl für uns selbst und für andere aufzubringen, und unser Menschsein zu spüren,  zu verstehen, dass jede/r einzelne es so gut macht wie möglich, im Leben und im Umgang mit anderen.

Mir geht es so: Wenn ich erlaube, alle diese Schichten, die mich niederdrücken und im Leiden halten, loszulassen, dann erlaube ich mir, Freiheit zu finden und in meinem Herzen zu sein, so dass ich alle anderen menschlichen Wesen in ihrer ganzen Menschlichkeit annehmen kann. Ohne sie zu etikettieren oder über sie zu urteilen… einfach jede/n als Widerspiegelung meiner selbst zu sehen, mit den gleichen Sehnsüchten und Bedürfnissen.“

Sue Garn ist die Tochter zweier Holocaust-Überlebender und hat im eigenen Leben erfahren, wie belastende Gefühle durch die Generationen weitergegeben werden, wenn sie keine Heilung finden.

Sue hat sich dafür entschieden, sich auf tiefe Heilungsmethoden einzulassen und sie zu erlernen. Dabei ist ihre  Erfahrung, dass auch großer emotionaler Ballast sich lösen kann – ein Prozess, der immer weiter geht.

Ein leichteres und freudiges Leben wird möglich. Durch ihr Beispiel inspiriert sie andere.

an Sue schreiben – bitte nur Englisch oder Hebräisch ;o)

 

Andrea rund

Andrea Zumbrägel, Würzburg

„Mein eigener Weg ist die innere Bewegung hin zur Vergebung. Mir selbst, anderen, dem Leben… Loslassen von Schuldgefühlen, Anklagen, all dem Schrecklichen, was mir und mir nahen Menschen geschehen ist, loslassen hinein in das universelle Mitgefühl und Erbarmen, in die allumfassende Herzensgüte und Liebe, die – meiner Erfahrung nach – unserer Wirklichkeit zugrunde liegt. In Meditation und Kreisgespräch finde ich einen Ort, eine Quelle, an der ich Kontakt zu dieser Wirklichkeit aufnehmen kann. Es sind friedliche und sanfte Wege ohne Eile, in ihrer eigenen Zeitqualität, zu denen ich einladen möchte.“

Andrea Zumbrägel leitet seit 2012 Kreisgespräche in der Tradition der Zenpeacemaker und ist in der Ausbildung zum Council Facilitator beim Eschwege Institut / Ojai-Foundation. Sie ist Zen-Praktizierende und Focusing-Begleiterin.

Zur Website von Andrea Zumbrägel